"Wo die Dunkelheit

am allerdunkelsten ist,

liegt der Anfang von allem Licht"

Lao Tse

 

 

 

Herzlich
Willkommen

in meiner Psychotherapeutischen Privatpraxis mit Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie

Gesund zu werden, oder eine Linderung der Erkrankung zu erfahren, geschieht in meinem Verständnis aus den Selbstheilungskräften von Körper, Geist und Seele des Menschen heraus. Als Therapeutin sehe ich es als meine Aufgabe, notwendige Bedingungen zur Verfügung zu stellen, damit sich Selbstheilung entfalten kann.
Ich wäge dabei ab zwischen Einfühlung und notwendiger Konfrontation, um einen produktiven Behandlungsprozess zu unterstützen.
Der psychotherapeutische Prozess ist eine Anstrengung des Patienten selbst, und bedeutet auch, einen Weg in Richtung Ganzwerdung einzuschlagen, und die eigene Bewusstheit zu entwickeln.
Nach C.G. Jung gibt es „kein Bewusstwerden ohne Leiden“. Krankheit kann als Ausdruck gesehen werden, dass etwas Wichtiges fehlt, ein Gleichgewicht gestört ist, Lebensenergien (Gefühle, Impulse, Bedürfnisse) blockiert oder vom Bewusstsein abgetrennt sind (“Schatten“).

 

Übersicht

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist die Heilkunst, Krankheiten der Seele zu behandeln, bzw. sich zur Behandlung seelischer Mittel zu bedienen (psyche: altgr. "Hauch, Seele", therapeia: gr. "Behandlung").

Dabei kann es sich um psychische Erkrankungen handeln, wie Hemmungen, depressive Krisen oder Panikattacken, aber auch um körperliche Symptome mit seelischer Ursache, die sogenannten psychosomatischen Erkrankungen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Anwendungsgebiete, u.a. die Linderung psychischer Beschwerden im Zusammenhang mit einer schweren organischen oder einer psychotischen Erkrankung.
Von den Krankenkassen werden nur die sogenannten Richtlinien-Psychotherapieverfahren anerkannt, welche wissenschaftlich fundiert sind. Diese sind die psychoanalytische Psychotherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die Verhaltenstherapie.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (abgekürzt TP) beruht auf den theoretischen Grundlagen der Psychoanalyse und ihren modernen Weiterentwicklungen. Das Wort „Tiefe" verweist sowohl auf die verborgene Tiefe des Unbewussten und seiner gleichzeitig starken Einflussnahme auf unser Erleben und Verhalten (unbewusste oder unverstandene Wünsche, Motive und Konflikte), als auch auf die „zeitliche Tiefe" der Verbindung zur Vergangenheit, also darauf wie Erfahrungen und Entwicklungen in Kindheit und Jugend heute noch den Menschen prägen und beeinflussen.
Die tiefenpsychologische Psychotherapie ermöglicht einen Prozess der vertieften Selbstreflexion und Selbsterkenntnis, so dass der Patient einen besseren Zugang zu sich findet, zu seinen Bedürfnissen und Gefühlen.

Der Fokus gegenüber einer psychoanalytischen Behandlung liegt eher im Hier und Jetzt, und nicht in der Aufarbeitung der Vergangenheit. Die Sitzungsfrequenz einer psychoanalytischen Behandlung liegt mit 2-3 Sitzungen pro Woche deutlich höher, was eine Intensivierung der Beziehung zum Analytiker bedeutet, und auch dem Erleben einer stärkeren emotionalen Bezogenheit. Die analytische Methode ist erforderlich bei längerbestehenden psychischen Störungen, die sich über die Lebensgeschichte hinweg wiederholungsartig entwickelten, und eine sehr tiefgehende Aufarbeitung benötigen.

Im Vergleich zu einer Verhaltenstherapie liegt der Schwerpunkt weniger auf der unmittelbaren Beeinflussung des Verhaltens und von Verhaltensauslösern, sondern einer Klärung der innerpsychischen zugrunde liegenden Ursachen und dadurch der Verringerung der Beschwerden.

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